Nieuwsbrief
Presse - Saison 2011/2012
Rotterdam, August 2011

Der Weg zum Maler Van Eyck

Die äußerst kostbaren und fragilen Werke einer der Jan van Eyck kommen im Herbst 2012 aus ganz Europa und den Vereinigten Staaten nach Rotterdam.

Hubert van Eyck, The three Maria's at the grave, oil on panel, 1425-1435, acquired with the collection of D.G. van Beuningen 1958
Hubert van Eyck, The three Maria's at the grave, oil on panel, 1425-1435, acquired with the collection of D.G. van Beuningen 1958

De weg naar Van Eyck (Der Weg zum Maler Van Eyck)
13. Oktober 2012 – 13. Januar 2013

Die äußerst kostbaren und fragilen Werke einer der genialsten Maler von Europa , Jan van Eyck (Maaseik ?, ca. 1390 – Brugge 1441), kommen im Herbst 2012 aus ganz Europa und den Vereinigten Staaten nach Rotterdam. Museum Boijmans Van Beuningen zeigt die Gemälde dieses Künstlers, von dem lange Zeit gedacht wurde, dass er die Ölmalerei erfunden hatte.

LINK: PRESSEMITTEILUNG UND HIGH RES BILDER

Überall ist die Malerei aus der Zeit um 1400 herum sparsam erhalten geblieben; in den Niederlanden wurde diese Kunst besonders hart durch die Bilderstürmerei und die Modernisierungen getroffen.  Das Museum Boijmans Van Beuningen überschreitet im Herbst 2012 Land- und Sprachgrenzen und gibt in einer einzigartigen Ausstellung ein Bild der Kunst aus den heutigen Niederlanden, aus Belgien, Nordfrankreich und Deutschland wieder, die die Inspirationsquelle für Jan Van Eyck und die Angehörigen der gleichen Generation  waren. „De weg naar Van Eyck“ beleuchtet, wie und von wem Van Eyck inspiriert wurde, um zu seinem revolutionären und realistischen Malstil zu kommen, wie zum Beispiel in seinem Meisterwerk „het Lam Gods“ (das Lamm Gottes) aus 1432.

Internationaler Austausch

Um 1400 herum setzten zahlreiche Neuerungen ein, die von Malern wie Van Eyck weiter entwickelt wurden. Diese meistens unbekannten Kunstwerke waren die notwendige Grundlage, die Van Eyck und folgende Künstlergenerationen fortgeführt haben.
Kunstsinnige Ideen, Modellbücher, aber auch Kunstwerke und Künstler reisten im fünfzehnten Jahrhundert viel durch Europa. Die verschiedenen Fürsten, die oft für die überaus prestigiösen Aufträge verantwortlich waren, hatten ständig Kontakt miteinander. Auch die großen internationalen Handelsstädte, wie Paris, Amsterdam und Rom sorgten für einen großen Austausch von Gedanken und Objekten. Deshalb ist es oft unmöglich, festzustellen, ob ein bestimmtes Kunstwerk aus Norditalien, den Niederlanden, Frankreich oder aus Deutschland kommt. Die Kunst aus der Periode von circa 1390 bis 1430 wird dann auch oft mit dem Begriff „Internationale Gotik“ angedeutet.

Gemälde
Der Kern der Ausstellung besteht aus Gemälden auf Tafeln; auf Tuch wurde damals kaum noch gemalt. Außerdem nehmen Zeichnungen einen wichtigen Platz ein. Aber es werden auch Miniaturen, Skulpturen und Silberarbeiten ausgestellt, um das Bild der Kunst aus dieser Periode so gut wie möglich zu zeigen. Die Gemälde von Van Eyck und Werke von Künstlern aus seiner direkten Umgebung stellen den wichtigsten letzten Teil der Ausstellung dar. Hiermit wird eine heftig diskutierte Gruppe von Werken zusammengebracht. Eine Gruppe von Gemälden, die bis heute abwechselnd als frühe Werke von Van Eyck beschrieben werden oder sogar als die seines mysteriösen älteren Bruders Hubert, aber auch als spätere Werke von Jan oder von seinem Atelier. 

Katalog

Bei der Ausstellung wird ein reich illustrierter Katalog erscheinen.

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